Nebel, tiefe Wolken und Wolkenmeer – der wichtigste Faktor in Sapa
Der Startplatz auf 1.500 m liegt genau auf der Höhe, auf der die Feuchtigkeit aus dem Muong-Hoa-Tal zu Wolken kondensiert. Frühmorgens, besonders nach einer Regennacht oder während einer Monsunphase, liegt Nebel über dem Startplatz; sobald die Sonne den Hang erwärmt, löst er sich auf, meist gegen 9–11 Uhr. Am Nachmittag können sich auf Höhe der Bergflanke erneut Wolken bilden und den Startplatz wieder einhüllen. Die Zeile „Nebel“ wird je nach Dichte von grau bis schwarz eingefärbt; das Feld „Nebel und tiefe Wolken“ zeigt die Auflösungszeit und eine eventuelle Rückkehr am Nachmittag.
Die Besonderheit von Sapa ist das WOLKENMEER: Das Tal ist bis zum Rand mit Wolken gefüllt, während der Startplatz darüber in der Sonne liegt. Traumhaft für Fotos, aber nicht fliegbar – der Landeplatz in Lao Chai auf 1.000 m und ein freier Weg nach unten müssen sichtbar sein. Anzeichen: eine windstille Nacht, hohe Luftfeuchtigkeit nach Regen, eine morgendliche Wolkenbasis unterhalb des Startplatzes. Die Wolkenbasis in der Tabelle wird ÜBER dem Startplatz gemessen – unter 150 m bedeutet, dass die Wolke auf dem Startplatz liegt.
